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32  Sie kehren auf gleicher Strecke zurück zur B 15 und fahren nach Landshut. Die alte Herzogsstadt mit ihrem 400jährigen Stadtkern wird überragt von zwei weithin sichtbaren Wahrzeichen, dem Münster an dem breiten Straßenzug der „Altstadt“, die Burg 300 m weiter unweit vom Dreifaltigkeitsplatz. Der Landschaftscharakter zwischen Isar und Inn entspricht im wesentlichen dem zwischen Donau und Isar. Auch hier herrscht eine gewisse Einförmigkeit, die freilich unterbrochen wird von Flusstälern wie dem der Kleinen und Großen Vils, der Binz und der Rott. Die Orte auf der 58 km langen Strecke zwischen Landshut und Neuötting rechtfertigen nur im Einzelfall eine Fahrunterbrechung. Als erstes ist hier Vilsbiburg zu nennen, das 19 km südöstlich von Landshut an der Großen Vils liegt. Der alte niederbayerische Ort bietet mit seinem sehenswerten Stadtplatz, umstanden von behäbigen Bürgerhäusern, mit dem Oberen Tor aus dem 15. Jh. und dem Spitalturm. Östlich erhebt sich der Mariahilfberg mit neuromanischer Wallfahrtskirche.

33  Neumarkt-St.Veit ist ein idyllisches Städtchen im oberen Rottal. 1934 wurden die bis dahin selbstständigen Orte Wolfsberg-St.Veit und Neumarkt, die beide auf das 13. Jh. zurückgehen, zusammengelegt. Der langgestreckte, von Häusern im Inntalstil gesäumte Marktplatz wird von zwei Toren, dem Untertor aus dem 16. Jh. und dem barock veränderten Obertor, abgeschlossen. Jenseits der Rott liegt das ehemalige Benediktinerkloster St. Veit, dessen schöne Kirche unter Einbeziehung romanischer Bauteile im 15. Jh. entstand. Die barocke Turmhaube hat Johann Michael Fischer 1765 entworfen. Sie überqueren den Inn und gelangen nach Neuötting, das auf dem Steilrand der Innterrasse am rechten Flussufer liegt und übergangslos mit dem benachbarten Altötting verbunden ist. Mittelpunkt ist der Stadtplatz, der aus der zum Markt erweiterten, in leichten Krümmungen verlaufenden Ludwigstraße gebildet wird. In den mit Laubengängen und Grabendächern verzierten Häusern finden sich teilweise Arkadenhöfe, von denen einige noch aus dem 15. Jh. stammen. Beherrschendes Bauwerk ist die in dunkelroter Backsteingotik aufgeführte Pfarrkirche St. Nikolaus, deren Bauzeit mehr als 200 Jahre betrug (1410 bis 1623). Der helle dreischiffige Innenraum, dessen hohes Mittelschiff von schlanken Pfeilern getragen wird, enthält spätgotische Schnitzfiguren und Tafelgemälde aus dem letzten Jahrhundert.




34  Altötting, der bedeutendste Marienwallfahrtsort im deutschsprachigen Raum, wird alljährlich von vielen Pilgern besucht, die in Sonderzügen, Autobussen, Privatwagen oder gar zu Fuß anreisen. Mittelpunkt des schon um 780 als karolingische Pfalz erwähnten Ortes, der als eine der ältesten Kultstätten Europas gilt, ist der weite Kapellplatz um die von Akazien umstandene Gnadenkapelle. Sie besteht aus dem inneren Oktogon des 8. Jh.s und dem nach dem Aufblühen der Wallfahrt 1494 vorgebauten spätgotischen Langhaus. Um das Ganze wurde ein Bogengang gezogen, in dem jeder verfügbare Platz, ja selbst die schräge Decke, mit Votivtafeln bedeckt ist, die Marias Hilfe in vielfältigen Notlagen bezeugen. Außer dem Gnadenbild, der „Schwarzen Muttergottes“ aus dem 14. Jh., enthält die Kapelle zahlreiche silberne Herzurnen. Das Herrscherhaus der Wittelbacher bezeugte der Gnadenmutter seine tiefe Verehrung dadurch, dass es die Kapelle als Beisetzungsstätte des Herzens wählte. Südlich der Gnadenkapelle steht die 1511 vollendete Stifts- und Wallfahrtskirche St. Phillip und Jakob. Im Innern dieser dreischiffigen Hallenkirche ist neben dem Hauptportal in der rechten Emporenecke die Schrankuhr mit dem berühmten „Tod von Eding“ (= Ötting) zu sehen, der in jeder Sekunde einmal seine Sense schwingt. Die Tür gegenüber dem Hauptportal führt in den ursprünglich romanischen, im 15. Jh. in spätgotischem Stil umgebauten Kreuzgang. Im Süden schließt sich die 1425 erbaute Tilly-Kapelle an, in der der Feldherr Graf Johann Tserclaes von Tilly 1653 seine letzte Ruhestätte fand. Am Kapellplatz, der Gnadenkapelle gegenüber, steht in der Häuserfront die 1593 erbaute und 1697 im Jesuitenbarock umgestaltete Kirche St. Magdalena, in der man sakrale Andenken wie z. B. Kreuze weihen lassen kann.



                                  Gnadenkapelle zu Altötting     


34  Abstecher von Alt- bzw. Neuötting nach Wasserburg am Inn:                      Wasserburg ist zwar über 60 km von Altötting entfernt, doch dafür ist dieser Abstecher einer der lohnendsten der ganzen Route. Allein die Fahrt auf der wenig frequentierten, kurvenreichen Nebenstraße zwischen Mühldorf und Wasserburg vermittelt stets wechselnde anregende Eindrücke. Den Höhepunkt bildet zweifellos der Besuch der Stadt selbst. Von Altötting fahren Sie zuerst auf der B 12 in das 13 km westlich gelegene Mühldorf. Bereits hier ist der charakteristische Inn –Salzach-Stil erkennbar . Der Stadtplatz ist von eindrucksvoller Geschlossenheit. Kurz hinter der Stadt verlassen Sie die B 12 und folgen dem Hinweisschild nach Waldkraiburg (1950 gegründete „Industriestadt im Grünen“, erste Vertriebenengemeinde der Bundesrepublik). Über Gras gelangen Sie schließlich nach Wasserburg. Die Altstadt drängt sich auf einer Halbinsel zusammen, die durch eine Innschleife gebildet wird. Der Zugang führt von Westen her über einen Bergrücken, auf dem die alte Burg den  Eingang zur Stadt schützt. Im Südosten führt eine malerische holzverkleidete Eisenbrücke zum rechten ansteigenden Flußufer. Die den Inn säumenden  Häuserfront links vom Brucktor gehört zu den meistfotografierten Ansichten  bayerischer Städte. Staatliche Fassaden prangen über den anheimelnden Laubengängen des Marienplatzes. Hervorzuheben ist das Kernhaus (gegenüber dem hochgiebeligen Rathaus), dessen Front Johann Baptist Zimmermann prunkvoll stukkierte.

Abstecher Marktl

35  Sie kehren nach Neuötting zurück und fahren nach Burghausen. Die Altstadt, ein Idyll unter den deutschen Städten, das z. B. der Dichter Adalbert, Stifter begeistert pries, zieht sich im Bogen um den Burgberg herum, der zwischen seinem Steilhang und der Salzach zunächst nur einem einzigen Straßenzug Raum lässt. Weithin sichtbar thront Die längste Burg der Welt® auf dem langgestreckten, schmalen Höhenrücken, der nach Osten zur Salzach und nach Westen zum Wöhrsee, einem zum Altwasser gewordenen Salzacharm, abfällt.
Sie können für den Aufstieg entweder den steilen Burgpfad wählen, der vom Stadtplatz zur Hauptburg führt (etwa 10 Min. Gehzeit), oder die sanftere Steigung auf der Straße zum nördlichen Burgtor.
Die Burg ist auch mit dem Auto zu erreichen, am Eingang gibt es einen großen Parkplatz. Die Anlage ist 1.051 m lang und beiderseits durch Mauern und Türme gesichert. Bei der Besichtigung vom nördlichen Tor her durchschreiten Sie fünf „Abschnittsburgen“ mit unterschiedlichen Bau- und Befestigungsweisen. Die einzelnen Burghöfe sind durch mächtige Tore und Brücken miteinander verbunden. Im Fürstentrakt steht im vordersten Hof die Elisabethkapelle, die älteste gotische Kirche Oberbayerns. Im eigentlichen Fürstenhaus ist heute eine Filialgalerie der Bayerischen Staatsgemäldersammlung untergebracht, und im Kemenatenbau zeigt das Städtische Museum seine Ausstellungen. Galerie, Museum und die original möblierten Gemächer im ersten Stock des Palas sind ganzjährig täglich geöffnet. Fotogene Blicke bieten sich Ihnen von beiden Seiten des Salzachufers, von der bayerischen Seite einer der Genußreichsten von der Burgterrasse des Landhotels Bayerische Alm, wo Sie auch bestens übernachten können.

Sie verlassen Burghausen salzachaufwärts und erreichen alsbald zwei bedeutende Kunststätten, deren Besichtigung Sie auf keinen Fall versäumen sollten. Als erstes erblicken Sie rechts der Straße die farbenfrohe Rokoko-Wallfahrtskirche Marienberg aus dem 18. Jh., die sich mit ihrer zweitürmigen Front auf einem Hügel nahe der Salzach erhebt. Dieses hervorragende Zeugnis der Blütezeit des bayerischen Kirchenbaus quillt über von Formen und Farben. Ein Juwel des Spätbarock ist die ebenfalls in jubelnder Farbigkeit strahlende ehemalige Zisterzienserklosterkirche Raitenhaslach, die Sie kurz nach Maienberg links der Straße sehen. Die glanzvolle Dekoration des Innenraums spiegelt sich sowohl in den wie Kulissen des Ganges zum Hauptaltar wirkenden fünf Seitenaltären, als auch in den Stukkaturen von Martin Zick aus Kempten und in den großartigen Deckenfresken des Ottobeurer Künstlers Johann Zick, die das Leben des Zisterzienservaters Bernhard von Clairvaux darstellen.


Abstecher Hochburg/Oberöstereich                                                            Geburtsort von F.X. Gruber, Komponist von Stille Nacht! Heilige Nacht!

5 Km östlich von Burghausen, umschlossen vom  7.000 Ha großen Weilhartsforst, liegt der Ort Hochburg. ... Im Ortsteil Unterweitzberg wurde am 25.November 1787 als fünftes von 6 Kindern den Leinenwebereheleute
Josef und Anna Gruber der Sohn Franz Xaver geboren.  Bereits in der Volksschule erkannte der Lehrer Andreas Peterlechner die musikalische Begabung seines Schülers Franzl. Gegen den Willen des Vaters, und im geheimen ,erteilte ihm der Lehrer  Musikunterricht. Im Alter von 11 Jahren spielte er bereits zur Messe die Orgel. Daraufhin genehmigte der gestrenge Vater weiteren Musikunterricht, aber nur in der Freizeit. Der Wunsch des Vaters war, daß der Sohn das Weberhandwerk ausüben sollte. Franz strebte aber einen anderen Beruf an, er wollte Lehrer werden. Im Alter von 18 Jahren hat ihm der Vater nach langem Ringen dazu die Genehmigung erteilt. Der Burghauser Chorregent Georg Hartdobler nahm sich des jungen Gruber an und erteilte ihm Orgel-und Musikunterricht. Er war vom Talent und vom Eifer seines Schülers so begeistert, daß er ihn in Kost und Quartier nahm. Nach abgelegter Lehramtsprüfung wurde Gruber Lehrer in Arnsdorf bei Oberndorf. In Oberndorf besorgte er in der St. Nikolakirche auch den Organistendienst. Er befreundete sich dort mit dem ebenfalls sehr musikalischen Hilfspriester Josef Mohr. Beide schufen zur Christmette 1818 das Weihnachtslied "Stille Nacht". Mohr den Text, Gruber die Melodie. Sie ahnten damals nicht, daß dieses Lied einmal auf allen Kontinenten gesungen werden wird.

F.X. Gruber verstarb 1863 in Hallein, Josef Mohr 1848 in Wagrain. Hochburg würdigt seinen großen Sohnes mit der 1962 errichteten F.X. Gruber Gedächtnisorgel in der Pfarrkirche, sowie mit dem F.X. Gruber Gedächtnishaus, welches 1976 im Ortszentrum aufgebaut wurde. Das Geburtshaus wurde leider aus Unvernunft 1927 abgerissen. Das Gedächtnishaus ist ein 250 Jahre alter Holzbau welcher in Form und Stil mit dem Geburtshaus ident ist. Einrichtung und Ausstattung des Hauses geben Einblick in die kleinbäuerliche Wohn- und Arbeitswelt zu Beginn des 19. Jht. Im 1.Stock befinden sich Erinnerungsgegenstände an Gruber wie der Webstuhl auf dem der Stille Nacht-Komponist die Webkunst erlernte. Bei Führungen erfahren die Besucher Interessantes über die Hochburger Geschichte und das Leben von F.X. Gruber. 


35  Auf den Spuren des Papstes Benedikt XVI.  -  Benediktweg
Was mag den jungen Joseph Ratzinger in seiner Kindheit und Jugend alles beeinflußt haben? Den Lokalkolorit können Sie am besten erleben im Land zwischen Inn und Salzach, in den Märkten und Städten wie Marktl am Inn, Altötting, Burghausen, Tittmoning, Hufschlag und Traunstein. Fahren Sie nach Marktl am Inn (Besichtigung des Heimatmuseums mit Taufstein Bendikt XVI., Außenbesichtigung des Geburtshauses). Weiterfahrt über Tittmoning (Familie Ratzinger zog nach Marktl hierher) nach Hufschlag bei Traunstein. Außenbesichtigung des Elternhauses. Besuch des Studienseminars St. Michael in Traunstein sowie des Chiemgau-Gymnasiums, wo Josef und Georg Ratzinger gemeinsam das Abitur ablegten. Außenbesichtigung der Traunsteiner Stadtpfarrkirche St. Oswald. Der Benediktweg ist eigens ausgeschildet. Mehr dazu erfahren Sie unter 
www.benediktweg.info

Nach Abschluß der Fahrt auf der "Straße der Residenzen" können Sie nach München weiterfahren. Ihr mögliches Benedikt-Programm umfaßt die Fahrt zur Kirche Hl. Blut in München-Bogenhausen (Kaplan von 1951-1952). Stadtrundgang München „Auf den Spuren von Papst Benedikt XVI.“. Bei dieser Tour erleben Sie die Plätze, an denen Benedikt XVI. lebte, wirkte und lernte, so z.B. den Marienplatz mit der Mariensäule, die Bürgersaalkirche, die Frauendoms (1977 Bischofsweihe und Ernennung zum Kardinal), das Erzbischöfliche Ordinariat, den Erzbischofshof und vieles mehr.



                                                Entenstraße


Die schon im 8. Jh. genannte Salzachstadt Tittmoning hat hervorragend erhaltene Stadtmauern und einen breiten brunnengeschmückten Marktplatz. Die Burg, die anstelle einer zerstörten Befestigungsanlage aus dem 13. Jh. erbaut wurde, war zeitweise Sommersitz der Salzburger Fürstbischöfe. Im sog. Prälatenstock ist das Heimatmuseum mit Modellen des Schmiedeeisen-Handwerks und Schützenschreiben untergebracht (von Mai bis Oktober täglich außer Do. um 14 Uhr Führungen). Vom Schlossberg genießt man eine großartige Aussicht auf die nicht allzu weit entfernte Alpenkette. Sie verlassen Tittmoning auf der B 20, biegen kurz darauf rechts ab und fahren auf der südlich verlaufenden Landstraße nach Waging, das unweit des gleichnamigen Sees liegt. Nicht selten erreicht das Wasser im Hochsommer eine Temparatur von 26°C, was dem See den Ruf eingebracht hat, der wärmste Oberbayerns zu sein. Zusammen mit dem Tachinger See im Norden, von dem ihn ein Damm trennt, ist der Waginger See 12 km lang.




                                       Burg in Tittmoning


35  Abstecher von Freilassing nach Bad Reichenhall:
Wenn Sie von
Freilassing auf der B 20 entlang der Saalach nach Süden fahren, erreichen SIe über Piding die Kurstadt Bad Reichenhall. Funde lassen darauf schließen, daß die reichen Salzvorkommen der Gegend bereits zur Hallstattzeit ausgebeutet wurden. Auch die Römer betrieben einen schwunghaften Handel mit Reichenhaller Salz. Seit der Gründung des heutigen „Bayerischen Staatsbades“ 1846 hat sich die Stadt zu einem bedeutenden Kurort entwickelt. Der historische Quellenbau in der Alten Saline mit seinem Pumpenwerk kann besichtigt werden. Ein Erlebnis ist die Fahrt mit der Kabinenseilbahn auf den 1613 m hohen Predigstuhl. Bereits von der Bergbahnstation aus hat man eine großartige Aussicht. Von den zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Kurstadt sei die im Nordosten gelegene Münsterkirche St. Zeno erwähnt. In dieser 1136-1208 erbauten romanischen Basilika  befindet sich ein wertvolles Chorgestühl aus dem frühen 16. Jh. sowie eine zur gleichen Zeit entstandene kostbare Schnitzgruppe der Marienkrönung.

36  Von Waging aus fahren Sie am See entlang nach Südosten und kommen nach Schönram, wo Sie von der nach Freilassing führenden Straße links abzweigen und über Leobendorf (unweit liegt südlich der schöne Abtsdorfer See) nach Laufen gelangen.
Das in einer engen Salzachschleife gelegene Städtchen ist durch seine alten Bürgerhäuser mit Erkern, Laubengängen, Giebeln, verzierten Torbögen und Grabendächern weithin berühmt. Die Pfarr- und Stiftskirche Maria Himmelfahrt aus dem 14. Jh. ist die älteste gotische Hallenkirche Süddeutschlands. Ihre fast gleichbreiten, durch Säulenreihen voneinander getrennten Schiffe sind unter einem hohen, das Stadtbild beherrschenden Satteldach vereint. Reizvoll zieht sich um die Kirche ein im 15. Jh. begonnener Arkadengang mit markanten Kreuzgewölben. Jenseits der Salzach liegt, mit Laufen durch eine Brücke verbunden, auf österreichischem Gebiet Oberndorf, wo das international bekannte Weihnachtslied Stille Nacht! Heilige Nacht! von Joseph Mohr (1818) gedichtet wurde. Für den letzten Teil Ihrer Fahrt benutzen Sie wieder die B 20, auf der Sie durch einige hübsche Dörfer zum 13 km entfernten Freilassing gelangen.
Kurz zuvor passieren Sie Salzburghofen mit sehenswerter Pfarrkirche aus dem 17. Jh. Der Hochaltar aus verschiedenfarbigem Marmor stammt von Wolfgang Hagenauer, einem engen Freund der Familie Mozart. Freilassing hat in erster Linie als Grenz- und Handelsstadt Bedeutung. Die Nähe Salzburgs (beide Stadtzentren liegen nur 7 km voneinander entfernt) hat zur Folge, dass viele Besucher der Salzburger Festspiele hier Quartier nehmen. Es gibt günstige Bahn- und halbstündige Busverbindungen.




                   Blick über die Salzach in der Salzburger Altstadt


37  Der krönende Abschluss Ihrer Fahrt auf der Straße der Residenzen ist der Besuch der Festspielstadt Salzburg, Landeshauptstadt des gleichnamigen österreichischen Bundeslandes und eines der größten und bedeutendsten europäischen Kultur- und Fremdenverkehrszentren. Die malerischen Straßen und Gassen der Altstadt, die zahlreichen Kirchen, die stolze Feste Hohensalzburg und ringsum die großartige Gebirgslandschaft verleihen der alten Residenzstadt unvergleichlichen Reiz. Hinzu kommen das milde Klima und die vielen Bauten in italienischem Barock, die einen geradezu südländischen Akzent setzen. Der Dom und die zahlreichen anderen Kirchen, die Festung, das Festspielhaus, Mozarts Geburtshaus mit dem Mozart-Museum, Schloss Mirabell und viele weitere Stätten lohnen eine Besichtigung, worauf hier nur hingedeutet werden kann.




                       Salzburg bei Nacht