Die Bayerische Alm
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Der Almwirtsgarten thront wie eine Aussichtsplattform über dem Salzachtal mit Blick auf die längste Burg der Welt.
Er hat bei schönem Wetter wieder bis in den Herbst hinein geöffnet.

Ausblick, Biergartengerichte und Hausgemachtes sowie gute Biere werden das Herz jedes Biergartlers erfreuen. Musikalische Schmankerl sind dazwischen gestreut: Ein traditioneller Frühschoppen oder auch 'mal ein Rockkonzert...

Reisejournalisten zählen den Almwirtsgarten unter die schönsten Biergärten Oberbayerns, s. Pressebericht.





Es erwarten Sie Biergartengerichte und die erfrischenden Biere der Brauerei Wieninger.

Und falls die Biergartenschänke mal nicht geöffnet hat: An der Restaurantschänke erhalten Sie auf Basis Selbstbedienung Ihre Getränke zum Sonderpreis, die Sie auch im Almwirtsgarten geniesen können. Alternativ stehen Ihnen Küche & Service auf der Burgterrasse des Restaurants Bayerische Alm bei jedem Wetter (teilüberdacht und beheizbar) zur Verfügung!


Brotzeit mitbringen erlaubt!

Natürlich können die Gäste - wie in Original bayerischen Biergärten üblich  -  die eigene Brotzeit mitbringen, denn es kann auch sein, daß die Speisenausgabe geschlossen ist.


Zur Historie

In einer Zeit, als es noch keine elektrischen Kühlsysteme gab, pflanzten die Brauer über den Bierlagerkellern Linden und Kastanien und streuten eine dicke Schicht Kies darüber. So blieben die Keller kühl und die Biere länger frisch. Gerne verweilten die Bürger nach dem Bierkauf noch im Schatten der Bäume und tranken das Bier gleich aus. Der „echte“ Biergarten war geboren und die Biergartenverordnung erlaubte den Brauereien
außerhalb der Wirtschafts-Räumlichkeiten Bier auszuschenken. Auf diesem Erlass von 1812 beruht zudem der Brauch, dass die Gäste ihre eigenen Speisen mitbringen und verzehren dürfen.
Diese Tradition besteht bis heute und erfreut sich ständig steigender Beliebtheit.


Seit Generationen

Georg Reisinger um 1955Georg Reisinger, der Vater des heutigen Besitzers in vierter Generation, steht auf dem Foto aus den frühen Fünfziger Jahren auf der heutigen Kreuzung Robert-Koch- und Bachstraße.
Die Aussage des Werbeschildes "Staubfreier Garten, herrliche Aussicht" hat die Zeit überlebt...



Der Eiskeller ist ein den Boden versenkter Ziegel- und Tuffsteinbau mit einem in den 50er Jahren nachträglich angebrachten Treppeneingang. Das Gewölbe mit runder Öffnung nach oben ist zur Isolierung mit Erde - und zwischenzeitigem Baumbestand - überdeckt.

Direkt unter der Gartenschänke befindet sich der alte Eiskeller. Denn elektrischer Strom/Kältemaschinen kamen erst spät auf die Bayerische Alm. So hat man zum Kühlen des Bieres früher im Winter in einem Berghamer Weiher Eisquader gestochen und in diesem Eiskeller eingelagert. So konnten die Getränke des Ausschankes bis über den Sommer gekühlt wurden. Zuerst pflanzte man Bäume mit großen Blätter über den Eiskeller, um ihn zu beschatten. Später stellte man auch Tische und Stühle unter die Bäume. Der Biergarten war geboren. 


Die Biergartenzeit begann bereits im Winter. Das Eis musste dafür stark - sicherlich über 20 cm - genug, das heißt tragfähig sein, um gefahrlos darüber laufen zu können. Erst dann begann die „Eisgewinnung" für den Eiskeller, gewöhnlich beim stärksten Frost. Wenn die Eisstärke im Teich ihren Maximalwert von 18 bis 20 cm erreicht hatte, wurden große Eisplatten mittels Hacken, aber auch Sägen, aus dem Eis geschlagen und mit Eishacken über vorher planierte Schneebahnen an das Ufer gezogen.

Dort wurden die Platten auf Holzpfosten senkrecht aufgestellt, damit Schmelzwasser abrinnen konnte; nach 2 Tagen wurden die Platten umgeworfen, in tragbare Stücke von ca. 20 bis 25 kg Gewicht zerschlagen, händisch auf Pferdewagen geladen und zu den Eiskellern transportiert.

Die Kutscher hatten dicke Filzstiefeln - die mit Jutesäcken umwickelt waren - an den Füßen. Beim Erd- bzw. Eiskeller angelangt, wurden die Eisblöcke abgeladen und in den vorhandenen Eiskeller abgelagert.

Das Eis wurde zuerst durch die seitlichen, später durch die teilweise vorhandenen oberen Öffnungen, in das Gewölbe geworfen und dort in etwa faustgroße Stücke zerschlagen, verteilt und verdichtet. Sobald der "Eiskeller" gefüllt wer, verschloss man die seitlichen Eingänge mit Eisplatten und Brettern und füllte dann den gesamten Raum bis knapp zur Decke weiter an. Nachdem die Männer den Keller durch die Deckenöffnung verlassen hatten, wurden diese mit Brettern und Erde verschlossen. Erst ab dem Frühjahr wurde durch diese Öffnung dann nach Bedarf das ganze Jahr über Eis entnommen. Der Eisvorrat reichte bis in den September hinein und hielt somit die Lebensmittel über das gesamte Jahr hindurch kühl.



Ohne Straßengefährung können Kinder rund um die Bayerischen Alm in der Natur spielen.